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Alkalibasalt

Alkalibasalte sind melanokrate Ergußgesteine mit dichtem bis feinkörnigem, bisweilen porphyrischem, aber auch großporigem, porös-blasigem Gefüge. Sie unterscheiden sich chemisch von Tholeiitbasalten durch ihren höheren Gehalt an Alkalimetallen, vor allem Natrium, im Verhältnis zu Aluminium und Silizium, und damit mineralogisch durch das Auftreten von Foiden als Hauptgemengteile. Es werden olivinfreie Tephrite und olivinführende Basanite unterschieden. Gröbere Varianten werden wie bei den Tholeiitbasalten als Dolerite bezeichnet. Alkalibasalte sind wie Tholeiitbasalte häufig säulig ausgebildet. Varietäten mit großporigem, porös-blasigem Gefüge werden im Handel als "Basaltlava" bezeichnet.

Besonderheiten: "Manche Gesteine der eben genannten Gruppen zeigen bei der Verwendung als Pflasterstein, aber auch schon im Steinbruch oft eigenartige 'Krankheitserscheinungen'. Sie bekommen graue Flecken, von denen Sprünge ausgehen, die das Gestein in erbsen- bis kirschgroße Körner zerfallen läßt. Dabei bleibt das Gestein auch mikroskopisch durchaus frisch. In mindestens einem Teil der Fälle beruht die Erscheinung auf ungleichmäßiger Entwässerung des in den Gesteinen enthaltenen Analcims. 'Sonnenbrennerbasalte' sind technisch kaum zu verwenden und durch ihr regelloses Auftreten im Steinbruchbetrieb sehr störend."

 

Alkalisyenit

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Alkalisyenite sind meist grobkörnige Gesteine. Hauptgemengteile sind richtungslos miteinander verwachsener hypidiomorpher Alkalifeldspat (Anorthoklas) und Pyroxen. Der Quarzanteil liegt unter 5 Vol.-%. Eine Varietät ist der Larvikit (90% Anorthoklas) aus dem Oslogebiet Südnorwegens.

Farbe: grau bis bläulichgrau, labradorisierendes Farbenspiel.

Technische Werte*:
Druckfestigkeit 160 - 240 N/mm²
Biegezugfestigkeit 10 - 20 N/mm²
Wasseraufnahme 0,2 - 0,5 Gew.-%
Rohdichte 2,6 - 2,8 g/cm³
Schleifabnutzung 5 - 8 cm³/50cm²

* Die genannten "Technischen Werte" sind nach Angaben der DIN 52 100 und anderen Quellen zusammengestellt und geben die Spannweiten mechanischer Parameter für das Gestein wieder. Ausländische Sorten: Labrador (Norwegen).

Verwendung:
Bodenbeläge aller Art, Wandbekleidungen, Massivarbeiten.
 

Amphibolit

(wegen des vorherrschenden Amphibols)
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Amphibolite sind mittel- bis grobkörnige, teils massige, teils geschieferte Metamorphite bestehend aus den Hauptgemengteilen
Amphibol 30 - 70%,
Plagioklas 15 - 40 %,
Quarz und Granat.
Gelegentlich tritt auch Pyrit auf.
Farbe: dunkelgrün, grau- bis schwarzgrün.

Technische Werte *:
Druckfestigkeit 170 - 280 N/mm²
Wasseraufnahme 0,1 - 0,4 Gew.-%
Rohdichte 2,7 - 3,1 g/cm³

* Die genannten "Technischen Werte" sind nach Angaben der DIN 52 100 und anderen Quellen zusammengestellt und geben die Spannweiten mechanischer Parameter für das Gestein wieder.

Deutsche Vorkommen: Sächsisches Erzgebirge, Fichtelgebirge, Schwarzwald.
Ausländische Sorten: Birdjand Green (Iran).
Verwendung: Bodenbeläge, Wandbekleidungen.
 

Antikpaltinen

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Formatierte kleinere Bodenplatten von 7x7cm bis 20x20cm
Die nachträglich gerommelt werden. Effekt sind runde antik wirkende
Rundgeschliffene Kanten und Ecken. Also künstlich antik gemacht (antikisiert)
 

Andesit

(nach den südamerikanischen Anden)
Andesit ist das Ergußäquivalent des Diorit mit Na-reichem Plagioklas und Hornblende als Hauptgemengteilen. Die graue oder braune Grundmasse enthält Einsprenglinge aus Plagioklas (An >30), Hornblende und Biotit. Porphyrit ist eine ältere Bezeichnung für die mittel-europäischen Andesite permischen Alters.

Farbe: rotbraun, grau.Technische Werte*:

Technische Werte *:
Druckfestigkeit 180 - 300 N/mm²
Biegezugfestigkeit 15 - 20 N/mm²
Wasseraufnahme 0,2 - 0,7 Gew.-%
Rohdichte 2,5 - 2,8 g/cm³
Schleifabnutzung 5 - 8 cm³/50cm²

* Die genannten "Technischen Werte" sind nach Angaben der DIN 52 100 und anderen Quellen zusammengestellt und geben die Spannweiten mechanischer Parameter für das Gestein wieder.

Deutsche Vorkommen:
Nordpfälzer Bergland, Thüringer Wald.
Ausländische Sorten:
Hust (Ukraine); Dobra Niva (Slowakei),
Seni (Rumänien) Negresti (Rumänien)

Verwendung:
Pflastersteine.
 

Anorthosit

(wegen der Anorthitvormacht)
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Anorthosite sind meist grobkörnige, hololeukokrate Tiefengesteine der Gabbro-Gruppe und bestehen zu mindestens 90% aus Ca-reichem Plagioklas (An > 30). Pyroxen und Erzmineralien treten als Nebengemengteile auf.

Farbe:
hell- bis dunkelgrau, labradorisierendes (irisierendes) Farbenspiel.

Technische Werte*:

Druckfestigkeit 170 - 300 N/mm²
Biegezugfestigkeit 10 - 22 N/mm²
Wasseraufnahme 0,2 - 0,4 Gew.-%
Rohdichte 2,8 - 3,0 g/cm³
Schleifabnutzung 5 - 8 cm³/50cm²

* Die genannten "Technischen Werte" sind nach Angaben der DIN 52 100 und anderen Quellen zusammengestellt und geben die Spannweiten mechanischer Parameter für das Gestein wieder.

Ausländische Sorten: Angola Black [Labrador D'Angola] (Angola); Spectrolith (Finnland); Blue Eyes (Kanada); Wolga Blue [Golovino] (Ukraine).
Verwendung: Bodenbeläge aller Art, Wandbekleidungen, Massivarbeiten.
 

Aplit

(haplós, griech. = einfach)
Aplite sind fein- bis mittelkörnige, leukokrate Ganggesteine aus den Hauptgemengteilen Quarz, Feldspat und Muskovit. Neben den Granitapliten werden auch andere Aplite wie Syenit-, Diorit, und Gabbroaplite unterschieden. Der Mineralbestand variiert entsprechend.

Farbe:
rosaweiß, grauweiß.

Ausländische Sorten (Auswahl): Hexi Bai (China).
Verwendung: Bodenbeläge, Fassadenplatten.
 

Basalt

(siehe auch Alkalibasalt und Basanite)
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Der Basalt ist ein vulkanisches Gestein der ozeanischen Erdkruste und im Untergrund des Meeres, z.T. auch auf dem Festland verbreitet. Seine Zusammensetzung aus Silikaten spiegelt somit die durchschnittliche der Erdkruste wieder. Basalt ist ein festes, zähes Gestein, das nur langsam verwittert. Basalte sind meist schwarz oder grünlich wie auf unserem Bild (a). Er fliesst als dünnflüssige Lava auf riesigen Arealen von z.T. tausenden oder gar hunderttausenden von Quadratkilometern (z.B. "Dekkan-Trapps" in Indien) aus. Wenn er abkühlt kann er manchmal sehr gleichmässige Strukturen in Form grosser senkrechter sechseckiger Säulen bilden Zeichnung (b). Diese Säulen sind, wie erwähnt, weder künstlich noch Kristallstrukturen, sondern entstehen durch Schrumpfung des Gesteins bei der Abkühlung.
 

Basaltlava

(siehe auch Alkalibasalt und Basanit)

Die Eifel-Lava ist ein bauphysikalisch hochwertiges Produkt.
Besonders hervorzuheben ist seine Festigkeit sowie Korrosions- und
Frostbeständigkeit.
Im Material sind hauptsächlich folgende Mineralien vorhanden:

Augit CaMgSi2O6, mit u. ohne Al u. Fe
Olivin (Mg,Fe)2SiO4
Magnetit FeO - Fe2O3 oder Fe3O4
Limonit Fe2O3 - 1,5H2O
Biotit K(Mg,FeII)3 - (OH)2 - (Al,FeIII)Si3O10

Mendiger Basalt war schon im vorigen Jahrhundert weit über die regionalen Grenzen hinaus wegen seiner Festigkeit und Beständigkeit trotz seiner offenporigen Struktur bekannt. Als Mühlsteine wurde er in ganz Europa eingesetzt.
Als Werkstein verleiht er heute vielen anspruchsvollen Bauwerken eine individuelle Note. Er wird als Bodenbelag, Fensterbänke und auch als hinterlüftete Wandvorsatzplatten im Innen- und Außenbereich verwendet.
Durch die vielfältigen Möglichkeiten zur Oberflächenbehandlung wie z.B. schleifen, scharrieren, riffeln, stocken oder sandstrahlen lassen sich sehr differenzierte Strukturen mit unterschiedlicher Grautönung erreichen.

Druckfestigkeit: 112 N/mm²
Biegezugfestigkeit: 7,4 N/mm²
Ankerdornausbruchsfestigkeit: d= 4cm 2374 N

 

Basaltic ®

Basaltlava
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Die edelste Form der Basaltlaven da sehr feinporig (feinstporig)
Edelgrau bis antrazith. Je nach Schliff


Das Gestein ist makroskopisch schwachgrünlichgrau (nach der MUNSELL Color Chart 5 GY 5/1) und enthält zahlreiche Poren von unregelmäßiger, teils langgestreckter Form (i. d. R. um 1 mm aber auch Großporen von mehreren Zentimetern). In einzelnen Flecken (im cm-Bereich) fehlen diese Poren und die Gesamtfarbe ist hier etwas heller. Die Körnung liegt bei 0,5 mm und das Gefüge ist richtungslos. Es erscheint deshalb in jeder Richtung auf frischen Bruchflächen feinschuppig.
Unter dem Mikroskop erweist sich die Struktur als porphyrisch mit ophitischer Grundmasse, d. h. sie bildet ein sperriges Gerüst aus Feldspäten, zwischen die der übrige Mineralbestand eingefügt ist. Dies ergibt den makroskopisch wahrnehmbaren schuppigen Aspekt und weist auf eine Erstarrung ohne weitere Fließbewegung hin. Ferner lässt sich hiernach ein in alle Richtungen gleiches mechanisches Verhalten erwarten. Die obigen kleineren Poren sind Miarolen, feine unregelmäßige Gasblasen mit einer durch die vorhandenen Kristalle bedingten Gestalt.
Als Einsprenglinge, also bereits in der Magmenkammer gebildete (ursprünglich) idiomorphe Kristalle kommen nur Olivine vor, hypidiomorph, um 1 mm (bis 3 mm) groß und vielfach korrodiert als Hinweis auf ein chemisches Ungleichgewicht mit der Schmelze. Außerdem tragen sie auffälligerweise weitgehend eine Hülle aus Iddingsit (einem typischen Umwandlungsprodukt), das seinerseits von Olivin der Grundmassegeneration überwachsen ist. Beide Olivine unterscheiden sich leicht in ihrem Eisengehalt, der bei letzterem etwas höher ist.
Die Grundmasse enthält (mit abnehmender Menge) Klinopyroxen, Plagioklas, Olivin, Kalzit und "Erz". Der Klinopyroxen ist hellbraun-oliv und ophitisch, d. h. er überwächst bei gleicher Orientierung mehrere Zwischenräume (um 0,3 mm) des Plagioklas-Gerüsts und erreicht dabei 3 mm Größe (um 0,8 mm). Die Plagioklas-Täfelchen haben einen Anorthitgehalt bis 70 % in ihren Kernen (Labrador), der bis zum Rand auf etwa 35 % abnimmt. Ihre Größe liegt bei 0,4 mm (max. 1,2 mm) und sie sind stark verzwillingt. Der völlig frische Olivin der Grundmasse bildet die obigen Säume um die Einsprenglinge und kleine Einzelkörner (um 0,2 bis 0,3 mm). Kalzit füllt bereichsweise ähnlich dem Klinopyroxen das Feldspatgerüst (makroskopisch helle Flecken). "Erz" ist vertreten durch Ilmenitlamellen bis 0,5 mm und Magnetitkörner um 0,1 mm. Mesostasis (feinstkörnige Restkristallisation) ist nur spurenweise in Zwickeln zu finden. Einen großen Volumenanteil nehmen die feinen Poren ein; sie erreichen bis 2,5 mm Größe und sind z. T. untereinander vernetzt.

Das Gestein ist aus petrographischen Gesichtspunkten als Basalt zu bezeichnen, kann aufgrund der Porigkeit jedoch aus technischer Sicht auch als Basaltlava bezeichnet werden.

Rohdichte 2,71 g/cm³ bestimmt.
Reindichte 2,98 g/cm³ bestimmt.
Druckfestigkeit 163,4 N/mm²
Biegefestigkeit 15,2 N/mm²
Das Gestein ist frostbeständig
Das Gestein ist beständig gegen Frost-Tausalz-Wechselbeanspruchung

 
 

Basanit

(aus "basanites" nach Basan / Syrien)
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Basanite sind dunkle, dichte bis poröse Ergußgesteine mit den Hauptgemengteilen
Plagioklas (An 50 - 70), Foide, Pyroxen, Amphibol und Olivin (> 10%).

Farbe: rotbraun bis schwarzgrau.

Technische Werte (für "Basaltlava")*:
Druckfestigkeit 80 - 150 N/mm²
Biegezugfestigkeit 8 - 12 N/mm²
Wasseraufnahme 4 - 10 Gew.-%
Rohdichte 2,2 - 2,4 g/cm³
Schleifabnutzung 12 - 15 cm³/50cm²

* Die genannten "Technischen Werte" sind nach Angaben der DIN 52 100 und anderen Quellen zusammengestellt und geben die Spannweiten mechanischer Parameter für das Gestein wieder.

Deutsche Vorkommen:
Eifel, Westerwald, Vogelsberg, Rhön.
Deutsche Sorten: Plaidt (Eifel).
Verwendung: Bodenbeläge, Blockstufen, Fassadenplatten.
 

Blockstufe

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Bei Blockstufen handelt es sich um massive und sehr stabile Bauteile aus Naturstein. Sie sind im bei Steinzeit meist im Maß von 15/35 erhältlich. Das Gewicht liegt je nach Material und Abmessung bei ca. 140 kg/m. Da beim Verlegen zur Erhöhung der Stabilität ein überstand von 2 cm eingehalten werden sollte, berechnet sich in diesem Fall das Schrittmaß nach der Formel: 2 h + a = 63 cm (2 x 15 + 35 - 2 = 63 cm). Daraus ergibt sich ein Schrittmaß von 15/33. Für eine dauerhafte, setzungsunempfindliche Verlegung von höchstens 4 Stufen genügt ein Sand- oder Splittbett mit einer Stärke von 3 - 5 cm über einer 20 cm starken Frostschutzschicht der Körnung 8/32 mm. Erst ab einer Anzahl von ca. 5 Stufen sollte man wenigstens unter der ersten Stufe auf ein Betonfundament aus B 15 (= Maß für die Betonfestigkeit) zurückgreifen, da diese den Druck aller darüberliegenden Stufen aufnehmen muß. Ein Verlegen der Stufen in 5 cm Mörtel erhöht dabei die Stabilität.
 

Bomben

Basaltlava die durch enorme Explosionen kilometerweit ausgeschossen wurden.
Sie haben dadurch rundliche Formen und Durchmesser von 60-200cm
=Basaltlavafindlinge
 

Bohrungen

Auf Wunsch bringen wir Ihnen Bohrungen in Findlingen als Quellstein.
Die Durchmesser sind wählbar von 10-25cm
 

Brekzie

(breccia, ital. = Geröll)
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Eine Brekzie ist ein klastisches Sedimentgestein aus kantigen, gebrochenen Komponenten, deren Korndurchmesser 2mm übersteigt. Die Komponenten können Bruchstücke unterschiedlicher Gesteinsarten sein (bei sedimentären Brekzien) oder aus einer Gesteinsart bestehen (bei tektonischen Brekzien). Insbesondere Kalkstein- und Marmorbrekzien haben Bedeutung als Naturwerkstein.

Farbe: entspricht der Farbvielfalt der Komponenten.

Technische Werte*:
Druckfestigkeit N/mm²
Biegezugfestigkeit N/mm²
Wasseraufnahme Gew.-%
Rohdichte g/cm³
Schleifabnutzung cm³/50cm²

* Die genannten "Technischen Werte" sind nach Angaben der DIN 52 100 und anderen Quellen zusammengestellt und geben die Spannweiten mechanischer Parameter für das Gestein wieder.

Deutsche Vorkommen (Auswahl): Zill (Bayern).
Ausländische Sorten (Auswahl): Breccia Aurora, Breccia Oniciata, Breccia Primavera, Breccia Fior di Pesco, (Italien); Brecha Silves (Portugal); Vize (Türkei).
Verwendung: Bodenbeläge.
 

Bruchrau

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Oberfläche, die z.B gespalten sind oder Naturoberflächen
 

Carrara-Marmor

siehe Marmor
 

Charnockit

(n. Charnock)
 
Charnockite sind dem Granit ähnliche, mittel- bis grobkörnige Gesteine, die wegen ihres häufigen gemeinsamen Vorkommens mit Noriten und Anorthositen zu den magmatischen Gesteinen gestellt werden. Ursprünglich waren sie als besondere Typen eines Hypersthengranulits definiert. Zum Mineralbestand heller Charnockite gehören neben Alkalifeldspat und Quarz auch untergeordnet Plagioklas und Pyroxen (Hypersthen). Gelegentliches Auftreten von Granat weist auf metamorphe Überprägung hin.

Farbe: grünlichgrau.

Technische Werte*:
Druckfestigkeit N/mm²
Biegezugfestigkeit N/mm²
Wasseraufnahme Gew.-%
Rohdichte g/cm³
Schleifabnutzung cm³/50cm²

* Die genannten "Technischen Werte" sind nach Angaben der DIN 52 100 und anderen Quellen zusammengestellt und geben die Spannweiten mechanischer Parameter für das Gestein wieder.

Vorkommen: (gebunden an Anorthositkörper von Kratonen): Brasilien, Kanada, Südskandinavien.
Ausländische Sorten: Verde Ubatuba (Brasilien).
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