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Lexikon G H I
 

Gabbro

(n. d. Ortschaft Gabbro, südöstl. v. Livorno/Toscana)

Gabbro ist ein basisches, mesotypes bis melanokrates, mittel- bis grobkörniges Tiefengestein bestehend aus den Hauptgemengteilen Plagioklas (An > 50) 40 - 70 % und Pyroxen 15 - 45 %. Quarz tritt nur in Ausnahmefällen in geringen Anteilen auf. Olivin kann mit einem Anteil von bis zu 30% beteiligt sein. Erzmineralien wie Magnetit, Ilmenit und Magnetkies treten als häufige Nebengemengteile auf. Eine Varietät des Gabbro ist der Norit mit rhombischem Pyroxen (Bronzit bis Hypersthen). Zur Gabbro-Gruppe zählt ebenso der Anorthosit.

Farbe: dunkel- bis olivgrün, grünlichgrau, bräunlichgrün, weißgrau, schwarzgrau.

Technische Werte*:
Druckfestigkeit 170 - 300 N/mm²
Biegezugfestigkeit 10 - 22 N/mm²
Wasseraufnahme 0,2 - 0,4 Gew.-%
Rohdichte 2,8 - 3,0 g/cm³
Schleifabnutzung 5 - 8 cm³/50cm²

* Die genannten "Technischen Werte" sind nach Angaben der DIN 52 100 und anderen Quellen zusammengestellt und geben die Spannweiten mechanischer Parameter für das Gestein wieder.

Deutsche Vorkommen: Harz, Odenwald, Schwarzwald.
Deutsche Sorten: Bad Harzburg (Harz) / Schotter- und Splittgewinnung.
Ausländische Sorten (Auswahl): New Lappia Black (Finnland); Star Galaxy [Norit] (Indien); Isfahan Green, Urumiye Black (Iran); Hasvik Galaxy (Norwegen); Nero Impala [Norit] (Republik Südafrika).
Verwendung: Bodenbeläge aller Art, Wandbekleidungen, Massivarbeiten, Pflastersteine.

 

Geflammt

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Thermische Oberflächenbehandlung nach dem Sägen
Hierbei werden feine Quarzpartikel (nur bei Gesteinen mit Quarzanteil)
von der Oberfläche gelöst und ergeben eine raue trittsicher Oberfläche.

Gehämmert

Mechanische Aufrauhung der Oberfläche.
 

Gekollert

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Scharfkantige Materialien werden in rotierenden Rommeln (große Trommeln)
Mit Hilfe von Rommelsteinen an Ecken und Kanten gerundet.
 

Geriffelt

Mechanisch Aufrauhung der Oberfläche längsgerichtete Struktur.
 

Gesägt

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Diamantgesägt in der Taglia Blocchi oder gattergesägt in Gattersägen.
 

Gesandstrahlt

 

Aufrauhung durch Strahlmittel, die mit Druckluft auf die Oberfläche auftreffen
und dort kleine Teilchen weglösen. Der Anschein des Material wird deutlich heller und homogener.

 

Geschliffen

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Grobgeschliffen (C60)
Geschliffen R9 (C120)
Feingeschliffen (C220)
Mattglanzpoliert (z.B. C400 oder C600)
 

Geschurt

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Grober Schliff der Schleifriefen hinterlässt.
 

Gespalten

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Naturrau gespalten (z.B. Schiefer, Solnhofener)
 

Gestockt/ Fein gestockt

Mechanische Aufrauhung der Oberfläche des Steines mit Hilfe eines
Stockhammers der viele kleine "Zähne" hat. Entweder handmännisch mit Stockhämmern oder mit der Stockmaschinen oder Stockstraßen
 

Gewinnung von Naturstein

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Der Abbau von Natursteinen erfolgt zumeist im Tagebergbau. Je nach Vorkommen beschränkt sich die Gewinnung eines Steines eine Lage im Steinbruch, auf einen Steinbruch , auf einen Berg oder auf eine ganze Provinz. Für manche Steine hat ein Bruchbesitzer das weltweite Monopol.

Durch hydraulische Keile werdendie Blöcke entlang natürlicher Trennflächen getrennt. Häufig kommen auch Sägen zum Einsatz. Es wird dabei versucht die Blöcke möglichst rechtwinklig zu gewinnen. Sie sind dann einfacher zu transportieren und weiter zu verarbeiten. Die so gewonnenen Blöcke werden zu den Natursteinwerken geliefert. Die Transportwege sind zum Teil sehr weit, da es einen florierenden Welt-Handel gibt.

Im Werk werden die Rohblöcke entweder in Gattersägen, in Taglia Blocchi Sägen oder in Blockseilsägen in Scheiben segmentiert. In Gattersägen werden üblicherweise Unmaßtafeln ab 2 cm Stärke hergestellt. Diese sind das Vorprodukt für Fensterbänke, Treppen, Arbeitsplatten und Waschtische. Taglia Blocchi Sägen produzieren das Vorprodukt für die Fliesen (von 8 mm bis 15 mm Stärke). Mittels Blockseilsägen oder Blockkreissägen werden dicke Tranchen und Formstücke für Bildhauerarbeiten und Grabmale aus einem Block gesägt.

Gerade bei Natursteinen, die in Farbe und Struktur sehr stark unterschiedlich aussehen können, wird es aufgrund dieser unterschiedlichen Produktionsverfahren zu Farbabweichungen zwischen den Fliesen, Treppen und Fensterbänken kommen. Diese Waren können deshalb nicht aus einem Block gefertigt werden. Häufig gibt es zudem Betriebe, die sich auf eine Produktkategorie spezialisiert haben und die anderen Produkte gar nicht, oder nur sehr teuer liefern können.

 
 

Glimmerschiefer

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Glimmerschiefer ist ein Sammelbegriff für schiefrige Metamorphite, die vom Gneis durch das Zurücktreten von Feldspat unterschieden werden können. Es sind mittel- bis grobkörnige Gesteine mit aus gezeichnetem planarem und linearem Gefüge. Der Anteil an Schichtsilikaten (vor allem Muskovit) beträgt mehr als 50%. Der Feldspatanteil liegt unter 20%. Weitere Gemengteile sind neben Quarz u.a. Granat, Staurolith, Disthen. Die Mineralkörner sind makroskopisch erkennbar.

Farbe: hell- bis dunkelgrau.

Deutsche Vorkommen: Erzgebirge, Taunus.
Deutsche Sorten: Fischbach (Taunus).
Ausländische Sorten (Auswahl): Favang, Pillarguri, Sell Royal (Norwegen).
Verwendung: Bodenbeläge.
 

Gneis

(von "Geneus", für das taube Gestein zwischen den Erzgängen)
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Gneise sind mittel- bis grobkörnige Metamorphite mit ausgeprägtem Parallelgefüge (lagige Textur). Hauptgemengteile sind Feldspat (meist Orthoklas), Quarz und Glimmer (Biotit, Muskovit, Fuchsit). Der Feldspatgehalt liegt meist über 20%. Als Nebengemengteile können Cordierit, Disthen, Granat, Epidot, Hornblende, Sillimanit, Staurolith u.a.m. auftreten. Der Mineralbestand und die Nebengemengteile können ein Hinweis auf die Entstehung sein.
Es werden unterschieden: Orthogneis, entstanden aus magmatischem Ausgangsgestein und Paragneis, entstanden aus sedimentärem Ausgangsgestein

Farbe: grau, grüngrau, rotgrau, rotbraun.

Technische Werte*:
Druckfestigkeit 160 - 280 N/mm²
Biegezugfestigkeit
Wasseraufnahme 0,1 - 0,6 Gew.-%
Rohdichte 2,6 - 3,0 g/cm³
Schleifabnutzung 4 - 10 cm³/50cm²

* Die genannten "Technischen Werte" sind nach Angaben der DIN 52 100 und anderen Quellen zusammengestellt und geben die Spannweiten mechanischer Parameter für das Gestein wieder.

Besonderheiten: Bei grauen, biotitreichen Paragneisen besteht Verfärbungsgefahr.
Deutsche Vorkommen: Erzgebirge, Fichtelgebirge, Schwarzwald.
A
usländische Sorten (Auswahl): Juparana Classico (Brasilien); Viscont White, Santa Rosa (Indien); Sarizzo, Verde Argento, Verde Spluga (Italien); Masi, Steigen Pink (Norwegen); Vanga (Schweden); Andeer, Bodio, Calanca [Bündner Gneis], Castione, Maggia (Schweiz).
Verwendung: Bodenbeläge, Wandbekleidungen, Pflastersteine.
 

Granit

(granum, lat. = Korn)
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Granite sind saure, leukokrate, fein- bis grobkörnige Tiefengesteine bestehend aus den hellen (felsischen) Hauptgemengteilen, Alkalifeldspat 30 - 65 %, Plagioklas (Na-reich, An < 30) < 30 %, Quarz 15 - 40 % und dem dunklen (mafischen) Hauptgemengteil Biotit (bis 10%).
Häufig tritt neben Biotit auch Muskovit auf (Zweiglimmergranit!), gelegentlich kommt Amphibol, seltener Pyroxen hinzu. Pyroxenführende Granite werden Charnockite genannt.
Quarz sichert die Festigkeit, Feldspat bestimmt die Farbe, Biotit beeinflußt die Verwitterungsanfälligkeit.

Granit tritt gewöhnlich massig auf und ist durch horizontal und vertikal verlaufende Klüfte (dreidimensionales Kluftnetz) in Blöcke zerlegt, seltener ist Granit in der Nähe der oberen Grenze der Intrusion plattig ausgebildet.

Granit schmilzt unter Atmosphärendruck bei 960°C, bei zunehmendem Wasserdruck erniedrigt sich die Schmelztemperatur auf ca. 650°C. Eine besondere Varietät des Granit ist der finnische Rapakiwi(-Granit). Das Gestein zeichnet sich durch bis zu mehrere Zentimeter große Einsprenglinge (Ovoide) von Kalifeldspat aus. Die Kalifeldspäte sind oft von schmalen gräulichgrünen Plagioklas-Säumen umgeben. Rapakiwi kommt u.a. unter der Bezeichnung "Baltik Braun" und "Baltik Rot" in den Handel.

Farbe: hell- bis dunkelgrau, rotgrau, fleischfarben bis rot, gelblich (häufig sekundär durch Verwitterung des Biotits), seltener grün oder blau.

Technische Werte*:
Druckfestigkeit 160 - 240 N/mm²
Biegezugfestigkeit 10 - 20 N/mm²
Wasseraufnahme 0,2 - 0,5 Gew.-%
Rohdichte 2,6 - 2,8 g/cm³
Schleifabnutzung 5 - 8 cm³/50cm²

* Die genannten "Technischen Werte" sind nach Angaben der DIN 52 100 und anderen Quellen zusammengestellt und geben die Spannweiten mechanischer Parameter für das Gestein wieder.

Deutsche Vorkommen: Bayerischer Wald, Erzgebirge, Fichtelgebirge, Harz, Lausitz, Odenwald, Oberpfälzer Wald, Schwarzwald, Thüringer Schiefergebirge, Thüringer Wald.
Deutsche Sorten (Auswahl): Eitzing, Hauzenberg, Kaltrum, Metten, Tittling (Bayerischer Wald); Blauenthal, Zschorlau (Erzgebirge); Kösseine, Waldstein, Zufurt (Fichtelgebirge); Birkenkopf, Knaupsholz (Harz); Flössenbürg (Oberpfälzer Wald); Gertelbach, Raumünzach, Rotenberg, Seebach (Schwarzwald).
Ausländische Sorten (Auswahl): Asa Branco, Iribama (Brasilien); Balmoral, Baltik Braun, Baltik Rot, Carmen Red (Finnland); Clair Du Tarn, Rose Clarté (Frankreich); Manga (Indien); Yazd Grey (Iran); Bianco Sardo, Rosa Beta, Ghiandone (Italien, Sardinien); Striegau (Polen, Schlesien); Gotenrot (Schweden); San Miguel (Portugal); Blanco Cristal, Blanco Castilla, Rosa Porriño (Spanien); Bethel White (USA).
Verwendung: Bodenbeläge aller Art, Wandbekleidungen, Massivarbeiten, Pflastersteine.

 

Granodiorit

(weil als Zwischenglied zwischen Granit + Diorit aufgefaßt)
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Granodiorite sind leukokrate, meist mittelkörnige Tiefengesteine bestehend aus den Hauptgemengteilen Plagioklas (An < 30) 30 - 50 %, Alkalifeldspat 10 - 30 %, Quarz 15 - 30 %, Biotit und Hornblende 05 - 20 %.

Der Granodiorit führt im Vergleich zum Granit mehr Plagioklas als Alkalifeldspat, dessen Anteil bis auf 10% zurückgeht. Mit der Erhöhung des Volumenanteils von Plagioklas nimmt auch der Gehalt an dunklen Gemengteilen zu, wie Biotit und/oder Hornblende, seltener Augit. Weil fließende Übergänge zu Granit bestehen, ist eine makroskopische Zuordnung zwischen Granit und Granodiorit am Handstück nicht immer eindeutig möglich.

Farbe: hell- bis dunkelgrau.

Technische Werte*:
Druckfestigkeit 160 - 240 N/mm²
Biegezugfestigkeit 10 - 20 N/mm²
Wasseraufnahme 0,2 - 0,5 Gew.-%
Rohdichte 2,6 - 2,8 g/cm³
Schleifabnutzung 5 - 8 cm³/50cm²

* Die genannten "Technischen Werte" sind nach Angaben der DIN 52 100 und anderen Quellen zusammengestellt und geben die Spannweiten mechanischer Parameter für das Gestein wieder.

Deutsche Vorkommen: Bayerischer Wald, Erzgebirge Harz, Lausitz, Odenwald, Oberpfälzer Wald, Spessart.
Deutsche Sorten (Auswahl): Nammering, Herrenholz, Kronreuth, Wolfstein (Bayerischer Wald); Demitz-Thumitz, Kamenz, Königsbrück, Oberkaina (Lausitz); Blauberg, Thanstein (Oberpfälzer Wald).
Ausländische Sorten (Auswahl): Andorinha, Cinza Pelotas, Cinza Prata (Brasilien); Rönne (Dänemark); Imatra (Finnland); Hamadan Light Grey (Iran); Lanhelin [Keltisch Blau] (Frankreich); Tezal (Spanien).
Verwendung: Bodenbeläge aller Art, Wandbekleidungen, Massivarbeiten, Pflastersteine.

 

Granulit

(granum, lat. = Korn)
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Granulit ist ein fein- bis mittelkörniges Gestein mit einem granoblastischen (gleichmäßig körnigen) Mosaikgefüge. Hauptgemengteile sind Feldspat (Alkalifeldspäte und Plagioklase), Quarz und Granat (Almandin). Granulit führt kein Muskovit. Eine dunkle Varietät ist der Pyroxengranulit mit einem Pyroxenanteil von bis zu 50%.

Farbe: weiß bis weißgrau, graugrünlich

Technische Werte*:
Druckfestigkeit 160 - 280 N/mm²
Wasseraufnahme 0,1 - 0,6 Gew.-%
Rohdichte 2,6 - 3,0 g/cm³
Schleifabnutzung 4 - 10 cm³/50cm²

* Die genannten "Technischen Werte" sind nach Angaben der DIN 52 100 und anderen Quellen zusammengestellt und geben die Spannweiten mechanischer Parameter für das Gestein wieder.

Besonderheiten: Aufgrund der Kapillarität und des Mineralbestandes besteht Verfärbungsgefahr.
Deutsche Vorkommen: Granulitgebirge in Mittelsachsen.
Ausländische Sorten (Auswahl): Verde Eucalypto [Pyroxengranulit], White Granada (Brasilien); Kashmir White (Indien).
Verwendung:
Bodenbeläge, Wandbekleidungen.
 

Grauwacke

(Bergbaubegriff aus dem Harz, mindestens seit 1780)
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Grauwacke bezeichnet einen meist dunkelgrau bis braungrau gefärbten, polymikten Sandstein, dessen detritische Komponenten aus Quarz, Feldspat und unaufgearbeiteten Gesteinsbruchstücken (mindestens 50%) wie z. B. Lydit und Quarzit bestehen. Weitere Gemengteile sind Glimmer, Chlorit und Tonmineralien. Das Gefüge ist fein- bis grobkörnig, mitunter auch feinkonglomeratisch. Typisch für Grauwacken ist eine schlechte Sortierung des Korns. Das Bindemittel der Grauwacken der deutschen Mittelgebirge ist z.T. kieselig. Die Hauptbildungszeit der Grauwacken fällt in das Erdaltertum.

" ... ja, sogar wir Deutsche, die wir sonst in dergleichen Dingen so gewissenhaft sind, haben ... die graue Wacke des Harzes, ein jüngeres Gemisch von Quarz und Schieferteilen, mit dem Granit verwechselt." J.W.v. GOETHE: Über den Granit [Handschriftliches Fragment 1784]

" Dicht am Granite kommt die Grauwacke vor, ein Name für viele Bildungen." J.W.v. GOETHE: Der Dynamismus in der Geologie [Handschriftlich, wohl um 1811]

Der Begriff "Grauwacke" wird noch heute bei der Benennung psammitischer (sandiger) Sedimente häufig falsch verwendet.

Farbe: dunkelgrau, braungrau.

Technische Werte*:
Druckfestigkeit 150 - 300N/mm²
Biegezugfestigkeit 13 - 25 N/mm²
Wasseraufnahme 0,2 - 0,5 Gew.-%
Rohdichte 2,60 - 2,65 g/cm³
Schleifabnutzung 7 - 8 cm³/50cm²

* Die genannten "Technischen Werte" sind nach Angaben der DIN 52 100 und anderen Quellen zusammengestellt und geben die Spannweiten mechanischer Parameter für das Gestein wieder.

Deutsche Vorkommen: Eifel, Frankenwald, Harz, Lausitz, Sauerland, Thüringisches Schiefergebirge, Waldeck.
Deutsche Sorten (Auswahl): Edersee Grauwacke (Waldeck / Hessen); Oberharzer Grauwacke (Wildemann / Oberharz / Niedersachsen); Südharzer Grauwacke, Selker Grauwacke (Unterharz / Sachsen-Anhalt).
Verwendung: Pflastersteine, Wasserbausteine.

 

Handbekantet

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Die Kante wird entweder mechanisch oder per Hand behauen, so dass ein natürlicher Eindruck entsteht. Auch bei quadratischen und rechteckigen Platten sehr beliebt.