Oberflächen von Natursteinen

Es wird normalerweise keine “natürliche” oder “bruchrauhe” Oberfläche gehandelt, da heutzutage fast alle Steine mit Hilfe von Maschinen in den Brüchen gewonnen werden und entsprechend glatte Bruchkanten und Oberflächen haben. Sie werden deshalb in den meisten Fällen in der Oberfläche bearbeitete Produkte geliefert bekommen. Natursteine werden in Polieranlagen geschliffen und poliert.

Nicht jeder Stein ist mit jeder Oberflächenbearbeitung zu erhalten. Manche Steine lassen sich zum Beispiel nicht polieren oder flammen. Oder es ist einfach viel zu aufwendig und unbezahlbar ein Werkstück in der geforderten Oberfläche zu fertigen.

Die Gefügestruktur von Steinen bildet sich auf der Oberfläche ab. So sind große Poren, offene Stellen, Quarzadern usw., soweit im Stein vorhanden, immer sichtbar. Sie sind Bestandteil des Steines und seines Charakters.

Eine polierte Oberfläche ist für Fußböden im öffentlich zugänglichen Bereich nicht zulässig, da sie nicht rutschfest genug ist. Sie sollten diese auch im privaten Bereich auf nichtüberdachten Terrassen und Eingangspodesten nicht verwenden. Es werden hierfür geschliffene ( C120), geflammte oder gestrahlte Oberflächen empfohlen.

Gerade dunkle Steine verlieren bei diesen Oberflächenbearbeitungen ihren optischen Reiz. Darum bietet die Industrie Verfahren an, die den Boden bei polierter Oberfläche rutschfester machen. Es handelt sich dabei um chemotechnische oder physikalische ( mittels Laser) Verfahren.

Oberflächenbearbeitung
>> Geflammt
>> Gehämmert
>> Gekollert
>> Geriffelt
>> Gesägt
>> Gesandstrahlt
>> Geschliffen
>> Geschurt
>> Gespalten
>> Gestockt / fein gestockt
>> Spaltrau