Was ist Steinwall?

So ist es genau abzuwägen, ob aus rein ökologischen Gründen ein so prägnantes Element wie eine freistehende Trockenmauer oder ein Trockenmauerwall angelegt wird. Wenn man sich dafür entscheidet, sollte man dies auf jeden Fall in einem funktionalen oder gestalterischen Kontext tun, z.B.
· als Umfassung der Terrasse,
· als Kräuterbeet (`Kräuterspirale´ – siehe dort) in der Nähe der Gemüse-Anbauflächen oder
· bezüglich der Herstellung einer freistehenden Trockenmauer gelten im Großen und Ganzen die Regeln für eine Trockenmauer als Stützmauer.

Ein Trockenmauerwall wird hingegen nach etwas anderen Grundsätzen aufgebaut:

Ein ausgeprägtes Fundament ist nicht notwendig, da der Wall keine statische Funktion übernimmt. Es genügt, wenn man den Oberboden abträgt und ein einigermaßen ebenes, grob verdichtetes Planum herstellt. Der Wall hat eine Seitenneigung von 0,5:1 bis 1:1 – eine ausreichende Breite von wenigstens 1,0m, besser 1,5 bis 2,0m ist deshalb notwendig. Die Seiten werden aus plattigem Steinmaterial wie obenbeschrieben geschichtet. Der Kern besteht aus Bauschutt oder Schotter, evtl. kann auch ein geringer Prozentsatz Oberboden miteingearbeitet werden. Eine gute Drainwirkung ist wichtig. Das Material wird lagenweise eingebaut und leicht verdichtet.